Mit Mulchen den Boden verbessern

Es gibt viele gute Gründe den eigenen Garten zu Mulchen. Dabei wird nicht nur die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert, sondern auch das Wachstum der Pflanzen gefördert. Zudem hat es Unkraut auch wood-1197694_640schwerer, sich auszubreiten. Denn durch das Mulchen wird die Feuchtigkeit länger im Boden gehalten, was das Wachstum des Unkrauts verlangsamt. Auch kann man mit Mulch, wenn dieser schon im Herbst verteilt wird, die Pflanzen den Winter über schützen. So kann Mulch dem Gärtner das Leben um einiges vereinfachen. Werden die Gartenabfälle dabei verwendet, versorgt das verrottende Material den Boden mit vielen wichtigen Nährstoffen. Zudem ist dies eine äußerst günstige Alternative zur Bodenaufbesserung.

Wo sollte man Mulchen?

Das Mulchen ist eine gute Methode um zum einen die Gartenabfälle sinnvoll zu verwerten, wie auch die Qualität des Nährbodens zu verbessern. Der Mulch sollte immer auf den freien Flächen des Gartens verteilt werden. Diese können beispielsweise unter den Bäumen sein, oder zwischen den Blumenbeeten. Am besten sollte die komplette freie Fläche im Garten mit dem Mulch bedeckt werden. Vorsicht ist jedoch im Bereich des Gemüsebeetes geboten. Denn durch den feuchten Mulch werden auch vermehrt Schnecken angezogen, die sich wiederum durch das Gemüse fressen.
Zum Mulchen kann unterschiedliches Material verwendet werden.

Dieses richtet sich danach, was man mit dem Mulch erreichen möchte. Möchte man zum Beispiel die Pflanzen in einem Gemüsebeet mit zusätzlichen Nähstoffen versorgen, verwendet man hier am besten den Rasenschnitt, der großzügig auf dem Beet verteilt wird. Stroh das zwischen den Gemüsepflanzen verteilt wird, hilft dabei das Unkraut einzudämmen. Auch Brennesselblätter eigenen sich hervorragend als Mulch. Streut man diese über das Tomatenbeet, versorgen die die Pflanzen mit Stickstoff, Kalium und Silizium, was deren Wachstum fördert.

Rindenmulch und seine Verwendung

Rindenmulch zählt zu den beliebtesten Mulch Arten. Dieser hat eine sehr wichtige Eigenschaft. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo es darum geht Unkraut fernzuhalten. Somit hat er in einem Gemüse- oder Blumenbeet nichts zu suchen, da er auch das Wachstum der gesetzten Pflanzen erheblich beeinträchtigen würde. Leider wird dem Rindenmulch der im Handel gekauft werden kann, immer öfter Fremdstoffe zugesetzt, sodass der Mulch nicht mehr ausschließlich aus Rinde besteht.

Wer aber auf Nummer sicher wissen möchte, was er auf seine Pflanzen und Beete streut, sollte sich seinen eigenen Mulch herstellen. Dafür eignen sich besonders die Schnittabfälle vom Gehölz des eigenen Gartens. Werden diese ordentlich zerkleinert, haben sie den gleichen Effekt wie der Rindenmulch.